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10 Tipps für einen guten Imagefilm

Filme und Videos werden oft geklickt!

Imagefilm


Viele Unternehmen unterschätzen, welche Wirkung Filme und Videos erzeugen. Dabei ist es heute einfacher – und kostengünstiger – als je zuvor, bewegte Inhalte zu produzieren.

Tipp 1: Sorgen Sie für Glaubwürdigkeit


Ein traditionelles Werbevideo wirkt nicht glaubwürdig. Es ist auf den ersten Blick erkennbar, dass es inszeniert ist. Eine gute Wirkung erzielt ein B2B Imagefilm, wenn dokumentarische Stilmittel eingesetzt werden. Es ist nicht notwendig, den Unternehmensfilm aussehen zu lassen wie in einer perfekten Werbewelt. Vielmehr eignen sich Filme, die wirken wie eine von Journalisten erzählte Geschichte, die auch im TV-Magazin gezeigt werden könnte. Jeder technische Effekt wirkt auf den Betrachter wie eine Manipulation – und das senkt die Glaubwürdigkeit.

Tipp 2: Der Hauptdarsteller ist immer der Mensch


Für Menschen sind andere Menschen am interessantesten. Deshalb sollte jeder Unternehmensführer seine Mitarbeiter in die Imagevideos mit einbeziehen – auch wenn das die Gefahr für ein Abwerben der Mitarbeiter durch die Konkurrenz erhöht. Dieses Risiko sollten Sie in Kauf nehmen, denn Menschen in Unternehmensfilmen kommen beim Betrachter nachweislich gut an.

Tipp 3: Informieren, unterhalten und berühren Sie


Ein guter B2B-Film informiert, unterhält und berührt. Gute Geschichten, die in unserer Erinnerung bleiben, gehen uns ans Herz. Zudem lassen sich solche Stories gut weitererzählen. Das Video sollte den Kern der Geschichte wiedergeben: Den Mensch, die Herausforderung, vor der er steht, die Prüfung, den anschließenden Höhepunkt und das Ende. Eine beeindruckende Geschichte bewirkt oft mehr als eine einfache Rede und so manche Werbekampagne.

Tipp 4: Haben Sie Mut zum Witz


Der Alltag ist für viele Menschen hart genug. Ein Unternehmensfilm darf daher gerne zum Lachen anregen, witzig sein, Leichtigkeit ausstrahlen und eine Pointe haben. Dann investiert der Betrachter seine wertvolle Lebenszeit zum Anschauen des Videos gleich noch viel lieber.

Tipp 5: Übertreiben und verblüffen Sie


Ein langweiliger Imagefilm wird ebenso schnell wegeklickt wie ein nerviger Werbespot im Fernsehen. Deshalb gilt: Überraschen Sie Ihre Zuschauer mit dem Stilmittel der Übertreibung. Es wird nicht ohne Grund von vielen erfolgreichen Jungproduzenten gerne eingesetzt, denn es funktioniert.

Tipp 6: Mit abwechslungsreicher Bildsprache zum Ziel


Kaum jemand wird einen Film ansehen, bei dem ein Redner 30 Minuten in ein und derselben Einstellung zu sehen ist. Eine abwechslungsreiche Bildsprache vermeidet Langeweile. Setzen Sie Collagen, Schnittfolgen, atmosphärische Wechsel, Tempoveränderungen, Einstellungsgrößen, Perspektiven und Musik ganz bewusst ein, um eine filmische Dramaturgie zu erzielen.

Tipp 7: Heben Sie sich von der Konkurrenz ab


Eine Werbeagentur legte einst die Texte von verschiedenen Unternehmensvideos auf die Imagefilme anderer Unternehmen. Die einzelnen Unternehmensfilme waren einander so ähnlich, dass sie beliebig austauschbar waren und die Textänderung kaum auffiel. Damit ist bewiesen, dass die meisten Unternehmensfilme nach wie vor kaum den Markenkern oder die Persönlichkeit einer Firma transportieren. Erzählen Sie eine individuelle Geschichte, um bei der Zielgruppe im Gedächtnis zu bleiben. Machen Sie sich zuvor einen Plan: Wer erzählt die Geschichte und aus welcher Perspektive? Welche Kanäle eignen sich, um den Clip zu vertreiben? Wie lang sollte der Film sein? Auch ein Test in der Zielgruppe hilft, die Wirkung zu ermitteln.

Tipp 8: Verwechseln Sie Unternehmenskommunikation nicht mit Werbung


Werbung soll eine direkte verkaufsfördernde Wirkung erzielen. Deshalb sind Werbefilme auch für das Werbefernsehen gedacht und dienen dazu, die Marke zu pflegen. Meist sind sie teuer. Ein guter B2B Imagefilm hingegen hat wenig mit Werbung gemeinsam. Der Gebrauchswert ist länger und auch die Zielgruppen sind heterogener. Dementsprechend ist eine andere Vorgehensweise als bei einem Werbedreh erforderlich.

Tipp 9: Auf eine virale Verbreitung kommt es an


Wird ein Video millionenfach über mehrere Monate hinweg geteilt und geliket, ist das ein großer Erfolg. Auch Zeitungen, das Radio und das Fernsehen werden über einen derartigen Videoerfolg im Internet berichten. Damit sich ein Video derart viral verbreitet, ist der finanzielle Aufwand gar nicht so wichtig. Es kommt vielmehr auf die Idee an. Ein kurzes Video mit einer einprägsamen Geschichte und Happy End kann millionenfach weitergeschickt werden, auch wenn es nicht viel gekostet hat. Vor allem der Grundgedanke zählt.

Tipp 10: Vertrauen gewinnen durch Problembewusstsein


Das Problembewusstsein ist ein wichtiger Aspekt, der Werbung von einer glaubhaften Kommunikation unterscheidet. Ein Video, das Vertrauen erweckt, beschäftigt sich häufig auch mit plausiblen und kritischen Themen. Wer reflektiert mit schwierigen Fragestellungen umgehen kann, wird als seriös und vertrauenswürdig empfunden.