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6 effektive Employer-Branding-Maßnahmen

Wie Sie mit Hilfe von Employer-Branding-Maßnahmen
Fachkräfte für Ihr Unternehmen gewinnen und binden können.

Mit Employer-Branding-Maßnahmen Fachkräfte werben und binden
Mit Employer-Branding-Maßnahmen Fachkräfte werben und binden

Das Employer Branding wird für Unternehmen zunehmend bedeutender. Während vor einigen Jahren nur wenige Unternehmen ernsthaft darüber nachdachten, wie Arbeitnehmer über eine Firma als Arbeitgeber nachdenken, ist das heute anders. Gerade der Mittelstand ist stark vom Fachkräftemangel betroffen. Die steigende Konkurrenz und der demografische Wandel sorgen dafür, dass sich immer mehr Betriebe gezielt als attraktive Arbeitgeber präsentieren müssen, damit sie qualifizierte Arbeitskräfte für sich gewinnen können.

Ein effektives Werkzeug zur Mitarbeiterwerbung ist dabei das Employer Branding. Jede Firma besitzt – selbst wenn sie das gar nicht weiß – eine eigene Arbeitgebermarke. Mithilfe des Employer Brandings soll diese Marke so geformt werden, dass bestehende Arbeitnehmer dem Betrieb treu bleiben und neue Arbeitskräfte gewonnen werden können. Im Folgenden stellen wir Ihnen sechs effektive Employer-Branding-Maßnahmen vor, die Ihnen bei diesem Ziel helfen werden.


1. Unternehmenswerte festlegen

Damit es Ihrem Unternehmen gelingt, sowohl nach innen als auch nach außen ein gewünschtes Bild an die unterschiedlichen Interessengruppen zu übermitteln, ist es erforderlich, zunächst die Werte zu definieren, die den Betrieb als Arbeitgeber ausmachen. Dazu ist es empfehlenswert, einen Ausschuss mit Vertretern aus den einzelnen Abteilungen zu bilden, sodass ein Wertekatalog angelegt werden kann. Auch Angestellte können dahingehend befragt werden, welche Werte sie mit dem Unternehmen als Arbeitgeber in Verbindung bringen. Auf diese Weise werden Sie etwaige Unstimmigkeiten zwischen Ihren angestrebten und den tatsächlichen Werten erkennen. Wenn Sie Werte festlegen, sollten Sie sich nicht nur darauf konzentrieren, die Unternehmensrealität zu repräsentieren. Die Werte können für Ihr Unternehmen auch als Wegweiser genutzt werden.


2. Unternehmenswerte leben

Sobald die Werte ermittelt wurden, die Sie mit Ihrem Unternehmen verkörpern wollen, ist es wichtig, diese Werte auch zu leben und zu kommunizieren – und zwar auf sämtlichen Ebenen Ihrer Firma. Die Führungskräfte eines Unternehmens sollten in diesem Zusammenhang die Werte auch den Angestellten vermitteln. Sobald diese die Unternehmenswerte verinnerlichen konnten, werden sie das passende Bild auch nach außen – also an Kunden, Lieferanten und mögliche zukünftige Arbeitnehmer – weitergeben.
 

3. Den gesellschaftlichen Wandel berücksichtigen

Beim Employer Branding dürfen Sie nicht vergessen, dass sich die Gesellschaft permanent in einem Wandel befindet. Das führt dazu, dass sich auch die Anforderungen der Arbeitnehmer permanent verändern. Gerade die Bedeutung der Work-Life-Balance hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Insbesondere junge Leute wollen durch ihren Job in ihrem Privatleben nicht zu stark eingeschränkt werden. Deshalb sind flexible Arbeitszeiten ebenso gewünscht wie die Möglichkeit für Heimarbeit. Um auch junge Fachkräfte anzusprechen, ist es für Sie unumgänglich, Ihre Employer-Branding-Maßnahmen speziell auf die Bedürfnisse der jungen Generation auszurichten. Nur so können Sie sich gegen andere Arbeitgeber durchsetzen. Gehen Sie deshalb gerade auf die Bedürfnisse junger Fachkräfte ein und präsentieren Sie Ihr Unternehmen entsprechend.


4. Soziale Medien nutzen

Viele Unternehmen unterschätzen die Bedeutung der sozialen Netzwerke für das Employer Branding. Dabei werden Facebook und ähnliche Portale nicht nur für das Networking eingesetzt, sondern eben auch für die Jobsuche. Hier sollten Sie ansetzen: Zeigen Sie sich in sozialen Netzwerken wie Twitter, Facebook und Instagram als attraktiver Arbeitgeber. Auf diese Weise können Sie zukünftigen Arbeitnehmern ein besseres Bild über sich vermitteln. Haben Sie dabei auch stets Portale wie z.B. Kununu im Auge, auf denen Arbeitnehmer und auch Bewerber den Arbeitgeber bewerten können. Nutzen Sie solche Plattformen zu Ihrem Vorteil.


5. Für positive Candidate Experience sorgen

Eine schlechte Candidate Experience kann all Ihre Employer-Branding-Bemühungen schnell wieder zerstören. Unter dieser Bezeichnung fasst man alle Erfahrungen zusammen, die ein Bewerber im Laufe seines Bewerbungsprozesses sammelt. Wer hier negative Erfahrungen macht, bekommt auch sofort ein schlechtes Bild von dem Unternehmen. Derartige schlechte Neuigkeiten verbreiten sich leider sehr schnell. Aus diesem Grund sollten Sie unbedingt die folgenden Punkte überprüfen:
•    Ist der Bewerbungsprozess benutzerfreundlich möglich – am besten online?
•    Bekommen Bewerber ein schnelles Feedback – bei Ab- und Zusagen gleichermaßen?
•    Werden persönliche Gespräche professionell durchgeführt?

Wenn diese Fragen mit „Ja“ beantwortet werden können, sorgen Sie automatisch für eine positive Candidate Experience, die sich vorteilhaft auf das Employer Branding auswirken wird.
 

6. Erfolg der Employer-Branding-Maßnahmen messen

Zu guter Letzt geben wir Ihnen noch den Tipp, den Erfolg Ihrer Employer-Branding-Maßnahmen regelmäßig zu messen, um sie gegebenenfalls zu optimieren. Das ist mithilfe diverser Kennzahlen möglich. Ermitteln Sie in diesem Zusammenhang Werte, die prognostizierbar und gut messbar sind. Sie sollten außerdem zu den Zielen passen, die Sie mit dem Employer Branding verfolgen. Häufig ermittelte Kennzahlen sind die Zahl der Bewerber, das Mitarbeiterengagement, die Einstellungskosten und die Bindungsrate für Mitarbeiter.

 

 

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