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Die häufigsten Fehler mit Google Ads

Worauf Sie bei der Erstellung und Verwaltung von Google Ads Kampagnen achten sollten.

Google Ads Kampagne häufige Fehler vermeiden
Google Ads Kampagne häufige Fehler vermeiden

In der heutigen Zeit gehört Google Ads (ehem. Google AdWords) zu den bedeutendsten Marketing-Strategien im Online-Marketing. Viele Unternehmen investieren teilweise sehr hohe Werbebudgets in ihre Google Ads Kampagne, um ihre Zielgruppen besser zu erreichen und das Return-On-Investment zu erhöhen. Allerdings zeichnet sich oft ab, dass einige Firmen mit Google Ads großen Erfolg erzielen, andere Unternehmen jedoch nicht. Letzteres liegt häufig daran, dass Anzeigen mit Google Ads mit falschen oder gar komplett ohne Ziele geschaltet werden. Schuld an einer nicht erfolgreichen Google Ads Kampagne sind also meist eine falsche Zielsetzung und der fehlende Wille, die Kampagne von Anfang an professionell umzusetzen. Aus diesem Grund stellen wir Ihnen nachfolgend die häufigsten Fehler im Umgang mit Google Ads vor, die Sie vermeiden sollten, wenn Sie mit Ihrer Kampagne erfolgreich sein möchten.

 

Fehlende Zielsetzung und -messung

Jedes Unternehmen sollte sich die folgenden beiden Fragen stellen, bevor es damit beginnt, Werbekampagnen umzusetzen: Waren bisherige Kampagnen erfolgreich? Falls ja, welche Aspekte waren gut und womit wurde Geld eher verschwendet? In den meisten Fällen werden mit einer Google Ads Kampagne drei wesentliche Ziele verfolgt:
1.    Generierung von Sales und Leads
2.    Marktforschung
3.    Erhöhung der Sichtbarkeit

Je nachdem, welches dieser Ziele für Sie von besonders hoher Bedeutung ist, können unterschiedliche Kampagnen aufgesetzt, ausgewertet und optimiert werden. Die Einrichtung eines sogenannten Conversion-Trackings sollte in jedem Fall vorgenommen werden. Nur so lässt sich wirklich messen, wie erfolgreich die Kampagne und letztendlich der ROI ist. Zudem können bei ausreichend vorhandenen Conversions die Gebotsstrategien auf diese ausgerichtet werden. Bei "Conversions maximieren" werden die Anzeigen z.B. noch zielgerichteter ausgeliefert und das im Idealfall sogar bei sinkenden Kosten.

 

Falsch gewählte Reichweite und Zielgruppe der Kampagne

Wer eine Google Ads Kampagne erstellen möchte, steht zudem immer vor der Frage, ob die Anzeigen nur regional, in ganz Deutschland oder eventuell sogar international geschaltet werden sollen. Gerade die Reichweite wird von Anfängern oft falsch gewählt. Regionale Unternehmen sollten sich auch ausschließlich darauf beschränken, ihre Anzeigen in der Region zu schalten. So wird die gewünschte regionale Zielgruppe gut erreicht und eine unnötige Geldverschwendung wird vermieden. Anders sieht es bei nationalen und internationalen Unternehmen aus. Hier muss die Reichweite mit Bedacht gewählt werden. Bei internationalen Kampagnen wird oft der Fehler gemacht, dass nur eine einzige Kampagne in mehreren Ländern zum Einsatz kommt – mit denselben Anzeigentexten und Keywords. Das ist natürlich wenig sinnvoll, denn Sie sollten Ihre Zielgruppe immer individuell ansprechen. Aus diesem Grund sollten Sie sich auf jeden Fall die Mühe machen, für jede Zielgruppe und Region eine eigene Google Ads Kampagne zu entwickeln. Alle Firmen, die mit Google Ads erfolgreich sind, gehen diesen Weg ebenfalls.

 

Suboptimaler Zeitpunkt für die Google Ads Kampagne

Ein Punkt, der bei Ads-Anzeigen oft vergessen wird, obwohl er eigentlich sehr wichtig ist, ist die Zeiteinstellung. Darin versteckt sich viel Potential für alle Unternehmen. Es ist nicht sinnvoll, Anzeigen zu schalten, wenn gerade keine Mitarbeiter am Telefon sitzen, weil sie Mittagspause machen oder schon Feierabend haben. Finden Sie mit einer Multi-Channel-Analyse heraus, wann Ihre Zielgruppe am empfänglichsten für die Anzeigen ist und passen Sie Ihre Zeiteinstellung dementsprechend an.

 

Ungünstige Keywords und nicht genutzte Keyword-Optionen

Zu den größten Herausforderungen in der Suchmaschinenwerbung gehört es sicher, geeignete Keywords auszusuchen. Demzufolge passieren hier auch noch sehr viele Fehler. Zahlreiche Unternehmen nutzen die zur Verfügung stehenden Keyword-Optionen entweder gar nicht oder zu leichtfertig. Es ist falsch zu glauben, dass Google die Anzeigen automatisch bei den Keywords einblendet, die im Konto bestimmt wurden. Eine Analyse der eigenen Keywords ist daher ebenso wichtig wie eine Analyse der Suchanfragen.

Folgende Keyword-Optionen stehen bei Google Ads zur Auswahl:
•    Weitgehend passend: Keyword / KeywordA +KeywordB
•    Wortgruppe: "Keyword passende Wortgruppe"
•    Exakt passend: [Keyword]
•    Ausschluss: -Keyword

Achten Sie bei Ihrer Analyse darauf, bestimmte Keywords auszuschließen. Unter diesen Begriffen erscheinen Ihre Anzeigen dann nicht mehr. Das macht zum Beispiel Sinn, wenn Sie über einen Onlineshop Neuwaren verkaufen und Sie Suchanfragen ausschließen, die z.B. die Keywords "gebraucht", "kleinanzeigen" o.ä. beinhalten. Auf diese Weise können Sie Ihr Werbebudget schonen und stattdessen wichtige Faktoren wie die Conversion-Rate, den Qualitätsfaktor und die Click-Through-Rate erhöhen.

Keine klare Gliederung der Anzeigengruppen

Hat man geeignete Keywords gefunden, sollte man diese unbedingt thematisch gruppieren. Häufig wird hier nicht genau genug gearbeitet, was negative Auswirkungen auf die Leistung und folglich auch auf das Budget haben kann. Je besser die Keywords gegliedert sind, desto genauer können Sie die Zielgruppe ansprechen. Wer zum Beispiel Sportschuhe verkauft, sollte Keywords wie Laufschuhe, Fußballschuhe, Hallenschuhe, usw. in eigene Anzeigengruppen unterteilen. Noch genauer wird es, wenn man hier wiederum in Herren und Damen aufgliedert oder auch nach Farben.

Hört sich nach viel Arbeit an? Das ist es je nach Produkt oder Dienstleistung auch aber nur so setzen Sie Ihr Budget bestmöglich und ganz gezielt ein. Denn ist der Anzeigentext nicht auf das Keyword abgestimmt, sinkt zudem der Qualitätsfaktor (1-10), der die Nutzererfahrung mit Ihrer Werbung widerspiegelt. Ist diese schlecht, steigt auch der Klickpreis. Es lohnt sich also hier genauer hinzusehen und genau zu arbeiten. Denn wer diese Fehler vermeidet, wird von google belohnt und landet mit seinen Anzeigen bei geringeren Klickpreisen über der Konkurrenz.

 

Keine passende Landingpage

Zum Schluss möchten wir noch darauf hinweisen, dass es keine gute Idee ist, alle Anzeigentexte auf die Startseite Ihrer Website oder Ihres Unternehmens verweisen zu lassen. Das ist ein großer Fehler, denn erfahrungsgemäß sind Internetuser eher faul. Wenn Sie mit Google Ads Werbung für eine Dienstleistung oder ein Produkt machen, so gibt es sicher auch eine dazu passende Zielseite. Auf diese sollten Sie den User auch direkt führen. Nichts ärgert einen Nutzer nämlich mehr, als wenn er mit Google nach etwas sucht und nach einem Klick auf die Anzeige dann auf Ihrer Website weiter nach der gewünschten Information suchen muss. Ist dies der Fall, wird er umgehend zu google zurückkehren und das beeinflusst wiederum den Qualitätsfaktor des zuvor gesuchten Keywords negativ. Die Auswirkungen haben wir ja bereits beschrieben.

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