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Videos im Trend

Video: schnell, einfach, unkompliziert

Können Sie sich noch daran erinnern, wie die ersten bezahlen Handkameras auf den Markt kamen und so gefühlt jeder Zweite zum Hobbyfilmer wurde? Waren die Zeiten von Diashows des Familienurlaubes endlich vorbei, so wurden nun auf einmal Videos vom 50. Geburtstag oder der lang geplanten Urlaubsreise nach Südafrika gezeigt. Kaum zu glauben, dass 2016 nun als das Trendjahr des Videos gilt. Aber natürlich nicht des Familienvideos, sondern des Marketing-Videos. Und dafür gibt es das ein oder andere zu beachten.

Im engeren Sinn kann man das Marketing-Video als Teil des Content Marketing und dem dazugehörigen SEO Marketing betrachten. YouTube ist die zweitgrößte Suchmaschine nach Google und daher für Content und SEO Marketing ein absolut wichtiger Kanal. YouTube als Kommunikationskanal? Aber ja, denn YouTube kann mehr als unbekannten Musikkünstlern eine Plattform bieten. Viele Unternehmen stellen ihre Werbefilme erst einmal auf YouTube, bevor sie sie über den Fernseher laufen lassen, und kreieren so eine Internet-Fangemeinde, die diese Werbefilme über die Sozialen Medien weiter verbreitet. Es wird geteilt, geliked und getwittert, was das Zeug hält, und das Unternehmen verbreitet seine Werbebotschaft fast wie von selbst.

 

Video – besser als 1.000 Worte

Aber kleine Werbefilme sind nicht das einzige, was Unternehmen als Video über YouTube und auf ihrer Webseite verbreiten. Mit Videos hat das Unternehmen noch viel mehr Möglichkeiten, denn wie ein Bild kann ein Video oftmals mehr und besser eine Botschaft vermitteln als das Wort. Text ist wichtig, aber der Mensch verarbeitet Informationen in Bildform über das Auge besser und schneller, als wenn er liest. Daher sind Bilder so machtvoll und das können auch Videos sein, wenn sie gut gemacht sind und das Richtige auf den Punkt gebracht aussagen.

Viele Marketingexperten haben das Video als Kommunikationsmittel bereits für sich entdeckt und weitere werden folgen. Das bewegte Bild hat den fast schon unschlagbaren Vorteil, anschaulich Unternehmen, Marken und Produkte einzuführen und so Unternehmens- und Produktvorteile besser darzustellen. Das kann Emotionalität beim Verbraucher wecken, das Unternehmen mit seinen Produkten bekannter machen, das Image verbessern und letztlich den Absatz erhöhen. Mit Videoanleitungen und Tutorials kann man die Kundenbindung stärken und sich als „Thought Leader“ etablieren. Und letztlich können Videos auch hilfreich für die eigene Pressearbeit sein.

 

Die Story muss stimmen

Je nachdem, welchen Zweck das Video erfüllen soll, gibt es ein paar Grundregeln zur Erstellung und Aufbereitung eines Videos. Zuerst einmal gilt immer und für alle Videos jedweder Art: Es muss gut gemacht sein. Schlechte Qualität, langatmige Erklärungen, unpassendes Hintergrund-Ambiente sind No-Gos und werden vom Verbraucher entweder gar nicht oder mit Kritik zur Kenntnis genommen. Wenn Personen zu sehen sind, weil sie ein Unternehmen repräsentieren und dieses und/oder sein Produkt vorstellen, dann sollten diese Personen einen seriösen und geschäftsmäßigen Eindruck vermitteln. Das muss nicht unbedingt der Geschäftsführer im Anzug und Krawatte sein, manchmal sind eine gepflegte Jeans und ein kariertes Hemd als Geschäftskleidung zusammen mit einem natürlichen Hintergrund authentischer und effektvoller als das vermeintlich „steife“ Büro. Seriös kann ein leger-leichtes Auftreten dennoch sein.

Die nächste Stolperfalle ist die Sprache. Unabhängig davon, ob das Video mit einem gesprochenem Text belegt wird oder ob im Video jemand spricht, die Sprache sollte klar, flüssig, deutlich, nicht zu schnell und nicht zu langsam sein. Monotones Sprechen ist ebenso ein No-Go. Und wenn nicht gesprochen wird, sondern Musik das Video untermalen soll, dann sollte die Musik zum Video passen. Die passende Musik zu finden, ist nicht unbedingt einfach, aber die Suche lohnt sich.

Zum Schluss noch etwas zur Länge eines Videos. Werbefilme sollten nicht länger als 30 bis 90 Sekunden dauern. Unternehmensvideos dürfen auch gerne mal zwei bis fünf Minuten gehen, insofern sie Interessantes aussagen oder keine Plattitüden oder Wiederholungen stattfinden. Der Zuschauer sollte auch bei einem Unternehmensvideo angesprochen und mitgenommen werden. Tutorials und Videoanleitungen haben den Vorteil, dass sie etwas erklären und daher auch mehr Zeit in Anspruch nehmen. Dennoch sollte hier beachtet werden, dass die Erklärungen leicht verständlich, anschaulich und nachvollziehbar sind. So wird auch ein 20-Minuten-Tutorial bis zum Ende gesehen und für das Unternehmen gegebenenfalls zum viralen Erfolg.

Und das ist der letzte Punkt: Der virale Marketing-Aspekt. Videos folgen den SEO-Marketing-Prinzipien, wenn sie auf der Unternehmenswebseite oder auf anderen Webseiten veröffentlicht werden. Damit sie aber nicht nur gefunden, sondern auch geliked und geteilt werden können, sollten sie mit den entsprechenden links zu den Sozialen Medien versehen werden. Ebenso darf eine Implementierung von Analyse-Tools nicht fehlen, damit eine Auswertung, Analyse und Erfolgskontrolle gewährleistet ist.

Eine Studie von Cisco Systems, Forrester Research und IDC sagt einen Anstieg von 600 Prozent bis 2018 für den Anteil der Video-Inhalte im Web voraus. Grund genug also, sich über Video-Marketing verstärkt Gedanken zu machen.

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