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B2B-Marketing Trends 2026
Diese Themen sind für B2B-Unternehmen 2026 besonders wichtig
Authentizität, Datenschutz und KI sind die Kernthemen, die uns im B2B in diesem Jahr beschäftigen werden. Während KI-Tools sich in diesem Jahr fest in zahlreichen B2B-Unternehmen verankern, verändern neue Datenschutzgesetze und das Ende der Third-Party-Cookies, wie wir Daten messen und Inhalte personalisieren. Authentizität bildet den Rahmen des Dreiklangs, der von der grundlegenden Unternehmensstrategie über den Außenauftritt bis in die gelebte Unternehmenskultur reicht. Ein Überblick über aktuelle Trends.
1. Künstliche Intelligenz entwickelt sich zum festen Bestandteil der Strategie
Während KI-Anwendungen wie die fotorealistische Bilderstellung mit Gemini oder Tools zur effizienteren Gestaltung von Abläufen im vergangenen Jahr noch spannende Neuerungen waren, wird KI in diesem Jahr zum zentralen Bestandteil vieler Strategien im B2B-Marketing. Nach der Experimentierphase geht es nun also um die Implementierung der Tools in die Unternehmensstrategie und den Arbeitsalltag. Neben der Automatisierung von Datenerfassung und -analyse kann KI dabei helfen, auf Marktveränderungen zu reagieren. Strategisch können B2B-Unternehmen KI beispielsweise dazu nutzen, personalisierte Kundenansprachen zu erstellen und somit eine bessere Lead-Qualität zu erreichen. Dementsprechend gewinnen Governance-Fragen, klare Verantwortlichkeiten und der Aufbau von KI-Kompetenz in den Teams an Bedeutung. Bei der Implementierung von KI-Tools darf aber eines nicht außer Acht gelassen werden: Ohne menschliche Steuerung und Expertise sind auch die besten KI-Tools nicht zielführend. Strategie und echte Kreativität lassen sich auch im B2B an keine KI auslagern.
2. GEO erweitert klassische SEO-Strategien
Mit dem starken Nutzeranstieg von KI-Modellen wie ChatGPT hat sich ein neues Feld entwickelt: Generative Engine Optimization, kurz GEO. Da Nutzer nicht mehr nur klassische Suchmaschinen für Recherche und Informationsbeschaffung heranziehen, sondern vermehrt auf KI zurückgreifen, lohnt es sich, Webseiteninhalte auf diese Veränderung anzupassen. Dabei dockt GEO thematisch direkt an klassische SEO-Strategien an. Für 2026 sollten Unternehmen ihre SEO-Strategien um GEO-Aspekte ergänzen: Um systematisch Vertrauen nicht nur bei Nutzern, sondern auch bei KI-Systemen aufzubauen, empfehlen sich Backlinks, der Verweis auf Online-Bewertungen sowie die Präsenz in Branchenverzeichnissen, Fachportalen und auf Bewertungsplattformen. Besonders B2B-Unternehmen sollten ihre Expertise zudem kontinuierlich in Fachartikeln oder Anleitungen unter Beweis stellen. Auch die technische Zugänglichkeit zählt: In der robots.txt sollten KI-Crawler wie GPTBot, OAI-SearchBot und CCBot explizit erlaubt und wichtige Inhalte als serverseitiges HTML bereitgestellt werden.
3. Vertrauen wir zum zentralen Hebel für erfolgreiches B2B-Marketing
Wenn immer mehr Inhalte von KI produziert werden, fehlt zunehmend der menschliche Faktor. Dadurch gewinnen Authentizität und Vertrauen massiv an Bedeutung. Besonders in den Fokus rücken 2026 Seminare, Präsenz-Workshops und Messen, um das “echte Gespräch” zu suchen. Für Unternehmen bedeutet das, den Fokus von kurzfristigen Kontakten auf nachhaltige Beziehungen zu legen: Neben Authentizität sind dafür auch Transparenz und Konsistenz in der Kommunikation wichtig. Inhalte sollen Pain Points lösen, statt nur Produktinformationen zu verbreiten. Ein zentraler Hebel für Vertrauen ist der gezielte Aufbau von Communities aus Mitarbeitenden, Kunden und Partnern, die sichtbar für Themen, Haltung und Expertise stehen. Für die Umsetzung bieten sich Content Hubs sowie der Einsatz von datenbasierten Erkenntnissen und Kollaborationen mit anderen Experten an. Für eine authentische Markenführung und ein erfolgreiches Brand Building muss eine Marke auf ethischen Praktiken, Transparenz und konsistenten Erlebnissen aufgebaut werden. Markenarbeit bezieht dabei zunehmend auch Community- und Stakeholder-Perspektiven ein. Echte Begegnungspunkte entstehen dort, wo Haltung, Konsistenz und echte Einblicke zusammenkommen.
4. Die Art und Weise, wie Marketing gemessen wird, ändert sich
Mit dem Ende von Third-Party-Cookies wird es für B2B-Unternehmen immer schwieriger, Nutzer wiederzuerkennen und einzelne Kontaktpunkte in der Customer Journey zu bewerten. Das Marketing muss daher von deterministischen zu probabilistischen Messmethoden übergehen: Wenn eine exakte Zuordnung nicht mehr möglich ist, werden stattdessen statistische Wahrscheinlichkeiten verwendet. In diesem Jahr erleben wir daher ein Wiederaufleben des Marketing-Mix-Modellings (MMM). Plattformanbieter wie Meta und Google treiben das aktiv voran. Für Entscheider im B2B bedeutet das: weniger Scheingenauigkeit, dafür strategischere Bewertung von Marketingwirkung.
5. First-Party-Data, Datenschutz und Datenqualität
Zugegeben, das Thema Datenschutz klingt im Trend-Kontext eher trocken. Doch Verordnungen wie DSGVO, ePrivacy oder TDDDG sowie die Priorisierung von First-Party-Daten gewinnen in diesem Jahr enorm an Bedeutung. Und das nicht nur für das Content Management, sondern auch für die Rechtsabteilung. Transparente und faire Datennutzung schützt Unternehmen vor rechtlichen Konsequenzen und stärkt das Vertrauen. Zudem verbessern First-Party-Daten die Datenqualität und sind die Voraussetzung für Personalisierung. Ziel und Basis der Personalisierung ist eine vollständige Sicht auf den Kunden.
6. Bewegtbild, Video und audiovisuelle Formate gewinnen an Bedeutung
Texte sind out, Bewegtbild ist in. Um hervorzustechen, werden Videos und audiovisuelle Formate wie Podcasts oder Webinare immer wichtiger. Besonders für authentischen und glaubwürdigen Content steigt die Nachfrage nach Videos, die Verständnis für komplexe Themen fördern. Um Engagement und Conversions zu steigern, sollten B2B-Unternehmen diese Formate nicht nur für ein Medium nutzen, sondern neben Social Media auch auf die Webseite oder in E-Mail-Kampagnen integrieren. Der wichtigste Faktor bleibt auch hier die menschliche Authentizität: Durch visuelles Storytelling und echte Einblicke werden Verbindung und Vertrauen aufgebaut. Das Ziel ist nicht, Videos um der Videos willen zu erstellen, sondern sie strategisch in die bestehenden Kommunikationsstrukturen einzufügen und auszubauen.
7. Influencer- und Corporate-Influencer-Marketing gewinnt auch im B2B an Bedeutung
Wenn man an Influencer denkt, hat man vermutlich zunächst Drama, Trends und TikTok im Kopf. Im B2B-Kontext mit LinkedIn als zentraler Plattform stehen hingegen Professionalität, echte Einblicke in den Arbeitsalltag und authentische Erfahrungsberichte im Fokus. Mitarbeiter, die als Corporate Influencer auftreten, liefern authentische Einblicke in ihren Karriereweg und ihr Unternehmen. Dadurch bauen sie deutlich schneller Vertrauen auf als Unternehmensseiten. Sie präsentieren ihre Expertise in Thought-Leader-Posts, Webinaren oder Live-Events und fördern so den Community-Aufbau. Dadurch erhält auch das Unternehmen, in dem sie angestellt sind oder das sie führen, eine höhere Vertrauenswürdigkeit und organische Reichweite. Der Fokus liegt dabei weniger auf Kampagnenreichweite als auf kontinuierlicher Präsenz, Haltung und Fachlichkeit.
Fazit: Im B2B-Marketing dreht sich 2026 alles um authentische, moderne Kommunikation
Natürlich gibt es jedes Jahr zahlreiche Impulse und Trends, die Auswirkungen auf B2B-Unternehmen, ihre Marketingstrategien und ihre Kommuniaktion haben. Betrachtet man die großen Trends, die sich bereits seit Ende des letzten Jahres anbahnen, lassen sich jedoch zentrale Themen identifizieren, die nicht isoliert auftreten, sondern sich gegenseitig verstärken und damit umso bedeutender werden. B2B-Unternehmen, die sich jetzt darauf konzentrieren, KI in ihre Prozesse einzubauen, ohne an Authentizität einzubüßen, legen wichtige Weichen für ihren Markenauftritt in den kommenden Jahren.
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