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WERBEGLOSSAR




Zielgruppe

Als Zielgruppe wird genau die Gruppe von Menschen bezeichnet, die eine Firma mit ihren Dienstleistungen oder Produkten ansprechen und erreichen will. Die Zielgruppendefinition gehört bei der Produkt- und Geschäftsentwicklung zu den schwierigsten und wichtigsten Aufgaben. Von ihr hängten viele weitere Prozesse ab, wie etwa die Produktgestaltung, das Marketing und die Markteinführung. Eine genaue Zielgruppendefinition kann die Erfolgschance um ein Vielfaches erhöhen. Dabei eignen sich fast alle soziografischen Merkmale für die Zielgruppendefinition. Besonders beliebte Kriterien sind das Konsumverhalten und das Alter der Menschen.

Zielgruppendefinition – Möglichkeiten und Beispiele


Die Zielgruppendefinition kann nach verschiedenen Kriterien erfolgen. Oftmals zielt sie aber auf das Alter der Interessenten und Kunden ab. Häufig wird zum Beispiel die Zielgruppe der 14- bis 49-jährigen Menschen genannt. Sie wird von der Werbewirtschaft als werberelevant bewertet. Diese Menschen können durch Werbung im Internet, im Fernsehen und in Printmedien also besonders gut angesprochen und beeinflusst werden. Viele Medien richten sich daher insbesondere an diese Gruppe von Menschen, um viele Werbeplätze verkaufen zu können.

Allerdings ist die Zielgruppendefinition nur mithilfe des Alters für werbende Unternehmen und die Werbewirtschaft häufig zu ungenau. Hierbei wird nämlich nicht zwischen der Ausbildung, dem Beruf, den Geschlechtern, der Sozialisation und den Hobbys unterschieden. Es versteht sich von selbst, dass ein 14-jähriges Mädchen ein deutlich anderes Kaufverhalten haben wird als ein 45-jähriger Industriekaufmann. Auch die Zielgruppendefinition der über 50-jährigen Personen ist sehr heterogen. Die wenigsten Menschen möchten zudem in diesem Alter schon als „alt“ betrachtet werden.

Wegen dieser Heterogenität hat die Werbeindustrie weitere Zielgruppendefinitionen vorgeschlagen. Sie zielen auf die Lebensumstände und auch auf das Konsumverhalten der Interessenten und Kunden ab. In Bezug auf moderne, technische Innovation kann man beispielsweise zwischen Verweigerern, Gelegenheitsnutzern und Power-Usern unterscheiden – ganz unabhängig vom Alter. In der Mode gibt es hingegen die „Gegen-den-Trend-Schwimmer“, die Wagemutigen und die Trendsetter.

Die richtige Ansprache ist das A und O


Eine konkrete Zielgruppendefinition und -ausprägung ist von enormer Bedeutung, damit es leichter fällt, ein Produkt oder eine Dienstleistung exakt auf die Bedürfnisse, die Ansprüche und die Erwartungen der Zielgruppe auszurichten. Trendsettern wird es beispielsweise sehr wichtig sein, dass die Produkte ein aktuelles Design und modernste Funktionen mitbringen. Vorsichtige, zurückhaltende Menschen hingegen legen deutlich mehr Wert auf eine qualitative Verarbeitung. Es ist wichtig, nicht nur die Produkte, sondern auch das gesamte Marketing an die Personen auszurichten, die das Unternehmen mit seinem Angebot ansprechen möchte. Außerdem sollten Unternehmen versuchen, die Zielgruppensprache zu verstehen und selbst zu sprechen.



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