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Open-Source

Als Open-Source-Software bezeichnet man alle Programme, die man kopieren, nutzen und weitergeben darf, ohne dafür zu zahlen. Die einzige Bedingung dafür besteht in der Regel darin, dass nicht nur das eigentliche Programm, sondern auch sein Quellcode weitergegeben wird. Davon leitet sich auch der Name ab, der so viel bedeutet wie „offene Quelle“.

Was genau bedeutet Open-Source?


Wie bereits angedeutet, steht der Begriff „Open Source“ dafür, dass der Quellcode der Software frei verfügbar, sprich „offen“ ist. Jeder ist berechtigt, das Programm gratis aus dem Netz herunterzuladen, es zu vervielfältigen, nach Belieben zu verwenden und den Quellcode sogar zu verändern. Letzteres gilt meist unter der Bedingung, dass festgehalten wird, welcher User welche Änderungen vorgenommen hat. Eine Lizenz regelt, was genau unter welchen Bedingungen mit der Software erlaubt ist. Besonders bekannt und weit verbreitet unter den Open-Source-Lizenzen ist die GNU General Public License.

Open-Source-Software bietet nahezu grenzenlose Möglichkeiten, um ein Programm für die individuellen Ansprüche weiterzuentwickeln. Meist arbeiten Programmierer aus der ganzen Welt an Open-Source-Programmen, die sie selber nutzen und so genau die Verbesserungen einfügen, die ihnen noch fehlen. Das Angebot an freien Programmen ist dabei groß. Viele von ihnen sind in der Lage, mit kommerzieller Software mitzuhalten und zeichnen sich beispielsweise durch eine einfachere Bedienung aus. Sogar in Unternehmen wird Open-Source-Software aufgrund ihrer Flexibilität oft als Ersatz oder zusätzlich zu unfreier, kostenpflichtiger Software eingesetzt.

Bekannte Beispiele für Open-Source-Software


Populäre Beispiele für Open-Source-Programme, die sehr gerne genutzt werden, sind:

  • Open Office: Office-Paket inklusive Präsentations-, Tabellenkalkulations- und Textverarbeitungsprogramm. Als deutsche Version erhältlich.
  • FlightGear: Flugsimulator für Windows und Linux, der beweist, dass sogar bei Open-Source-Spielen der Spaß nicht auf der Strecke bleiben muss.
  • The Gimp: Umfangreiches Bildbearbeitungsprogramm, das eine Arbeit mit mehreren Bildebenen ermöglicht. Vergleichbar mit Adobe Photoshop.
  • WordPress: Sehr weit verbreitetes Content-Management-System für Blogs und einfachere Websites.

Gerade für Webentwickler spielt Open-Source-Software eine wichtige Rolle. Zur freien Verfügung stehen etwa der Webserver Apache, die Datenbank MySQL, zahlreiche Content-Management-Systeme und die Programmiersprache PHP.

Vor- und Nachteile von Open-Source


Open-Source-Software hat viele Vorteile: Sie ist kostenfrei und kann den eigenen Bedürfnissen entsprechend angepasst werden. Fehlerhaften Code gibt es kaum, weil die Entwickler solchen schnell erkennen und beheben würden. Schon nach kurzer Zeit wird Open-Source-Software in der Regel an neue Betriebssysteme oder Updates angepasst. Auf einen Support muss jedoch verzichtet werden, sodass man bei Problemen meist allein dasteht und nur von der Entwickler-Community Hilfe erwarten kann.



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