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WERBEGLOSSAR

Brand

Brand ist die moderne Bezeichnung für „Marke“ oder den ehemaligen Begriff „Warenzeichen“. Mittels gezieltem Branding soll ein Produkt, eine Dienstleistung oder ein gesamtes Unternehmen sinnbildlich verkörpert werden. Meist handelt es sich dabei um ein Zeichen, das rechtlich geschützt ist. Waren, Dienstleistungen und Unternehmen sollen durch die spezielle Symbolik und Namensgebung von anderen Produkten oder Unternehmen abgegrenzt werden. Rechtlich ist dafür das Markenrecht verantwortlich.

Klassische Begriffsdefinition der Brand

Im Marketing wird der Begriff „Brand“ für alle Eigenschaften verwendet, durch die sich die Produkte oder Dienstleistungen, die mit einem Markennamen verbunden werden, von der Konkurrenz abheben. Früher wurden Markennamen vor allem für Dienstleistungen und Waren verwendet, mittlerweile kommen sie aber auch zunehmend für Unternehmen zum Einsatz. Ein gutes Beispiel dafür ist Coca-Cola: Dieser Markenname wird sowohl für das gesamte Unternehmen als auch für das Getränk verwendet. Aber auch Sprite und Fanta sind eigene Markennamen, die zum Unternehmen Coca-Cola gehören. Dementsprechend gibt es sowohl Marken, die nur für ein einzelnes Produkt stehen als auch Marken, die für mehrere Produkte verwendet werden können. Letztere werden auch als Dachmarken bezeichnet.

Wie entsteht eine Marke?

Eine Marke kann nicht über Nacht und auch nicht selbstständig entstehen. Sie benötigt Zeit, um zu wachsen und wird von Menschen erschaffen. Die folgenden Faktoren sind für die Markenbildung von höchster Bedeutung:
  • Beständigkeit der Marke
  • Unternehmensleitbild
  • Qualität der Produkte
  • Leistung
  • Unternehmenskultur
  • Motivierte Mitarbeiter
Wenn diese Faktoren fehlen oder nicht richtig umgesetzt werden, so wird die Markenbildung erheblich erschwert. Ein unverwechselbares Markenlogo ist eine gute Voraussetzung für ein erfolgreiches Branding. Aber auch intensive Werbung und eine hohe Produktqualität tragen zur Markenbildung bei. Beschleunigt wird die Entstehung einer Marke zudem dadurch, dass der Name einer Marke auch für andere, ähnliche No-Name-Produkte eingesetzt wird. Ein Beispiel dafür: Die Marke Tempo, die für sämtliche Papiertaschentücher steht.